Meine Routine, wenn ich in eine neue Stadt komme

Wieland Arlt • 1. August 2022

Das erste Mal in eine Stadt zu fahren, ist immer aufregend. Auch wenn man schon lange nicht mehr dort war, fühlt es sich an wie das erste Mal. Was mache ich also zuerst?

Die Umgebung der Unterkunft erkunden

Natürlich prüfe ich vorher die Gegend, in der ich wohnen möchte. Da ist zuerst das Thema der Sicherheit. Nicht immer ist es eine gute Idee, da zu wohnen, wo keine Touristen sind. Im Regelfall ist es genau umgekehrt. Da, wo die Touristen und Expats sind, ist es am sichersten. Und am komfortabelsten. Warum? Weil da das Geld ist – und auch bleiben soll.

Typische Fragen, denen ich immer nachgehe: Gibt es ein Fitnessstudio in der Nähe? Wo ist der nächste Lebensmittelladen? Wohin kann ich meine Wäsche bringen? Solche Dinge eben. Wenn man keinen Ort hat, den man sein Zuhause nennt, muss man sich jeden Ort ganz neu aufbauen. Und was braucht man für einen Ort, den man Zuhause nennen kann?

Ich brauche Folgendes: ein Fitnessstudio, Bars und Restaurants, wo ich Leute treffen und neue Freunde finden kann, eine Art Wäscheservice und eine gute Infrastruktur mit Bussen, Zügen, Taxis, Uber, usw.

Supermärkte sind überall unterschiedlich, aber auch irgendwie gleich. Hier eine Price Costco-Filiale in Monterrey, Mexiko. Zahnpasta und Duschgel kriegt man hier auf jeden Fall, warum also mitnehmen?

Was ist noch wichtig? Natürlich der Lebensmittelladen. Vielleicht willst Du nicht kochen, aber sicher willst Du ein paar Snacks oder Getränke kaufen. Vergiss also nicht, die Umgebung zu überprüfen, bevor du eine Unterkunft buchst.

Duschgel und Zahnpaste – bloß nicht mitnehmen!

Bei der Ankunft besorge ich mir einige Kosmetika wie Duschgel, Zahnpasta und so weiter. Ich reise mit Handgepäck, also muss ich diese Sachen immer wieder neu kaufen. Oder ich verwende die vom Hotel oder Airbnb bereitgestellten Sachen. Ich besorge Wasser und Snacks, etwas Protein und einen Shaker. Erledigt.

Dann ist es an der Zeit. zu erkunden. Ich gehe zu Fuß; ich stehe vor der Tür und gehe einfach los. Es spielt keine Rolle, in welche Richtung ich gehe, ich lasse mich einfach von der Stadt leiten. Links, rechts, geradeaus – dann links. Für den Rückweg brauche ich Google Maps, aber danach weiß ich schon ziemlich viel über mein neues Zuhause. Vielleicht habe ich irgendwo einen Happen gegessen oder getrunken und zum ersten Mal „Hallo“ gesagt. Der erste Kontakt ist hergestellt; eine neue Stadt fühlt sich schon ein bisschen mehr wie ein Zuhause an.

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